{"id":955,"date":"2017-04-26T11:21:00","date_gmt":"2017-04-26T09:21:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ateliersimdelta.de\/z42\/?p=955"},"modified":"2020-04-26T11:45:54","modified_gmt":"2020-04-26T09:45:54","slug":"stilrichtungen-des-neuen-sehens-aus-der-sicht-der-analytischen-kunst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ateliersimdelta.de\/z42\/stilrichtungen-des-neuen-sehens-aus-der-sicht-der-analytischen-kunst\/","title":{"rendered":"Stilrichtungen des Neuen Sehens aus der Sicht der Analytischen Kunst"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><em>Neues Sehen<\/em>, <em>Neue Sachlichkeit<\/em>, <em>Reine<\/em> und <em>Experimentelle <\/em><em>Fotografie<\/em><\/h4>\n\n\n\n<p>Wenn man Kunst und Fotografie analytisch betrachtet, muss man irgendwann Farbe bekennen und die fotografischen Stilrichtungen <em>Neues Sehen<\/em>, <em>Neue Sachlichkeit<\/em>, <em>Reine<\/em> und <em>Experimentelle Fotografie<\/em> gegeneinander abgrenzen, um ihre Eigenheiten zu betonen und so verst\u00e4ndlicher zu machen. Kurz gefasst, geht es darum, die Begriffe f\u00fcr die Unterscheidung von Stilrichtungen n\u00fctzlicher zu machen, indem sie an stilbildenden Kriterien ausgerichtet werden. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Stilrichtungen, wird zeigen, dass sich die Unterschiede dadurch verstehen lassen, dass die Hauptakteure das Problem ihrer Kunst unterschiedlich aufgestellt haben. Wenn man sich auf die Unterschiede zwischen den Vertretern der <em>Neuen Sachlichkeit<\/em>, der <em>Reinen Fotografie<\/em> und den Hauptvertretern des <em>Neuen Sehens<\/em> nach Rodtschenko vor Augen h\u00e4lt, f\u00e4llt es schwer, alle in einen Topf zu werfen. Aus dem Lager der <em>Neuen Sachlichkeit<\/em> und der <em>Reinen Fotografie<\/em> legte man eher Wert auf realistische Perspektiven und es gab deswegen viel Kritik an den extremen Perspektiven, die f\u00fcr Rodtschenko den Kern des <em>Neuen Sehen<\/em> und f\u00fcr Moholy-Nagy einen wesentlichen Teil ausmachten.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Im Lager der <em>Neuen Sachlichkeit<\/em> und der <em>Reinen Fotografie<\/em> sahen einige Vertreter bei den K\u00fcnstlern der <em>Experimentelle Fotografie<\/em> auch einen gewissen laienhaften Umgang mit dem Medium Fotografie sowie eine fehlende technische Ausbildung. Man kann deshalb sogar so weit gehen, dass sich die <em>Neue Sachlichkeit<\/em> bewusst gegen den <em>Pictoralismus<\/em> einerseits und gegen die <em>Experimentelle Fotografie<\/em> andererseits abgegrenzt hat. Vertreter der <em>R<\/em><em>einen Fotografie<\/em> st\u00f6rten sich an der v\u00f6lligen Freiheit der <em>Experimentellen Fotografie<\/em> und des <em>N<\/em><em>euen Sehens<\/em> nach Rodtschenko, weil beide mit tradierten Normen und dem <em>kunstvollen<\/em> Umgang mit der Technik brachen und stattdessen mit neuen, ungewohnten Perspektiven, Kompositionen und Beleuchtungstechniken experimentierten. Die <em>Experimentelle Fotografie<\/em> probierte dar\u00fcber hinaus auch neue fotografische Techniken aus \u2013 z.B. das Erstellen von Fotogrammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir werden die Begriffe Hauptstr\u00f6mung und Str\u00f6mung verwenden, wenn K\u00fcnstlergruppen und K\u00fcnstler diesen Str\u00f6mungen der Kunst ausgesetzt sind. Stilrichtungen und Stile werden von K\u00fcnstlergruppen und K\u00fcnstlern dagegen bewusst gew\u00e4hlt. Aus Stilrichtungen k\u00f6nnen Str\u00f6mungen werden, wenn die Gruppe der K\u00fcnstler, die sich f\u00fcr eine Stilrichtung entscheiden, gro\u00df wird. Str\u00f6mungen k\u00f6nnen sich bilden, wenn beispielsweise neue technische M\u00f6glichkeiten auftauchen oder bei vielen K\u00fcnstlern eine Abneigung gegen Hauptst\u00f6mungen entstehen, denen sie ausgesetzt sind. Anfang des 19. Jahrhunderts war der Pictoralismus, die k\u00fcnstlerische Hauptstr\u00f6mung in der Fotografie. Viele Fotografen wendeten sich Anfang der 20er Jahre vom Pictoralismus ab und neuen Stilrichtungen zu. Vereinfacht lassen sich in den 20er Jahren \u2013 neben dem Pictoralismus, der mehr und mehr zum erliegen kommt \u2013 zwei Hauptstr\u00f6mungen anhand ihrer Neigung zu experimentieren, unterscheiden. Die Str\u00f6mungen und Stilrichtungen dienen nur als Beispiele, um die Unterschiede zu verdeutlichen. Es geht nicht um ihre vollst\u00e4ndige Erfassung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <em>Experimentelle Fotografie<\/em> ist eine Hauptstr\u00f6mung der Fotografie um 1920, die sich in weitere, unterscheidbare Str\u00f6mungen und Stilrichtungen unterteilen l\u00e4sst. Der <em>Experimentellen Fotografie<\/em> lassen sich verschiedene Stilrichtungen zuordnen: Das <em>Neues Sehen<\/em> im engen Sinne, das sich mit Rodtschenko-Perspektiven und weiteren Kriterien zur Perspektive befasst, die <em>Surreale Fotografie, <\/em>die sich mit der Darstellung von Traumhaftem, Unbewusstem, Absurdem und Phantastischem befasst, der <em>Magische Realismus,<\/em> der aus der realen Wirklichkeit und der magischen Wirklichkeit von Halluzinationen und Tr\u00e4umen eine dritte Realit\u00e4t bildet (der \u00dcbergang zur surrealen Fotografie ist daher flie\u00dfend) und der Dadaismus. Die hier genannten Stilrichtungen werden in der Literatur ganz unterschiedlichen, anderen Richtungen zugeordnet. Beispielsweise wird in der Malerei heute der Magische Realismus der 20er Jahre zur Neuen Sachlichkeit gerechnet. Im Folgenden verwenden wir f\u00fcr die Zuordnung zu Str\u00f6mungen und Stilrichtungen stilbildende Kriterien, und es geht vor allem um die Fotografie und ihre Str\u00f6mungen und Stilrichtungen. Betrachtet man stilbildende Kriterien, dann wurzelt zumindest der heutige <em>Magische Realismus<\/em> weniger in der <em>Neuen Sachlichkeit<\/em> als in der <em>Experimentellen Fotografie<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Neues Sehen f\u00fcr den neuen Fotografen \u2013 neue, <em>unrealistische, <\/em>weil ungewohnte Perspektiven<\/h4>\n\n\n\n<p>Das <em>Neues Sehen<\/em> im engsten Sinne, das sich nur mit Rodtschenko-Perspektiven befasst, verwendet als stilbildende Kriterien extreme Aufsichten (von-oben-nach-unten-Perspektive), extreme Untersichten (von-unten-nach-oben-Perspektive) und Schiefsichten. Alleine diese einfachen Stilmittel gen\u00fcgten Rodtschenko in vielen F\u00e4llen, das Avantgardistische in seiner Fotografie zu entwickeln. Viele seiner Fotografien sind au\u00dfergew\u00f6hnlich, weil sich in ihnen die Kompositionserfahrungen des Malers Rodtschenko und die des avantgardistischen Fotografen Rodtschenkos harmonisch vereinen. Das war bei vielen anderen Fotografen so nicht der Fall und nur wenige Fotografen entschieden, das <em>Neue Sehen<\/em> im engsten Sinn in ihr Repertoire aufzunehmen. Es ist eine Stilrichtung, die einige ausprobiert aber nur wenige gepflegt haben und sie wurde deshalb nicht zur Str\u00f6mung. Zudem wurde sie sp\u00e4ter von den politischen Machtzentren, die weniger avantgardistisch als diktatorisch waren, als <em>entartet<\/em> gebrandmarkt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Neues Sehen f\u00fcr den neuen Fotografen \u2013 weitere Stilmittel zur Perspektive<\/h4>\n\n\n\n<p>Beim <em>Neue<\/em><em>n <\/em><em>Sehen<\/em> im engen Sinne kann man weitere stilbildende Kriterien dazunehmen, die einen Einfluss auf das perspektivische Sehen des Fotografen haben. In manchen von Raoul Haussmanns Bildern lassen sich weitere interessante Kriterien finden. Die Bilder m\u00fcssen ohne perspektivische Raumanschauung auskommen, weil der Bildausschnitt nur ein fragmentarischer Ausschnitt der Wirklichkeit ist, der das Aufbauen von perspektivischen Linien behindert. Ein gutes Beispiel ist das Bild, das die Schultern und den Hals seiner Muse Vera von hinten zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere stilbildende Kriterien zur Perspektive findet man in der <em>Surrealen Fotografie<\/em> und im <em>Magischen Realismus<\/em>. Die Perspektive kann durch Zerrspiegel, spezielle Objektive oder andere Hilfsmittel verzerrt werden. Eine zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeit sind erzwungenen Perspektiven, die ebenfalls gut zu surrealen und magischen Welten passen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Neues Sehen f\u00fcr den Betrachter \u2013 weitere Stilmittel<\/h4>\n\n\n\n<p>Nimmt man neben dem <em>Neuen Sehen<\/em> des Fotografen auch das <em>Neue Sehen<\/em> des Betrachters der Bilder dazu, dann bietet die <em>Experimentelle Fotografie<\/em> noch eine ganze Reihe weiterer stilbildender Kriterien. Viele Fotografen experimentierten mit Doppelbelichtungen, Lichtmodulationen, erzwungenen Hell-Dunkel-Mustern oder erstellten Fotomontagen aus ihren Bildern. Es wurden auch mit ganz neuen bildgebenden, fotografischen Verfahren wie Fotogrammen experimentiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der <em>Experimentellen Fotografie<\/em> gab es noch einen weiteren Hauptstrom, deren Fotografen nicht oder weniger auf Experimente setzen, weil ihnen die technische Perfektion ihrer Bilder wichtiger war, als das Ausprobieren neuer Techniken. Zu dieser Hauptstr\u00f6mung geh\u00f6ren die Fotografen, die man den Stilrichtungen der <em><strong>Neuen Sachlichkeit<\/strong><\/em> oder der <strong><em>Reinen Fotografie<\/em> <\/strong>zuordnen kann. Technische Perfektion ergab sich aus einer perfekten Belichtung, einer perfekten Beleuchtung, einer perfekten Lichtf\u00fchrung und einer perfekten Sch\u00e4rfe. Vielen Vertretern dieser Stilrichtung \u2013 insbesondere den Vertretern der <em><strong>Reinen Fotografie<\/strong><\/em> \u2013 galt beispielsweise die totale Sch\u00e4rfe als die perfekte Sch\u00e4rfe.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die technische Perfektion hinaus war vielen Vertretern die Klarheit ihrer Themen wichtig, sowie eine sachliche, objektive, wahre und nicht manipulierte Darstellung der Wirklichkeit. Sie bevorzugten \u2013 ganz anders als Rodtschenko, Moholy-Nagy oder Haussmann \u2013 realistische, weil gewohnte Perspektiven. Die meisten f\u00fchlten sich auch der \u00c4sthetik und den strengen Regeln des Bildaufbaus der Meister vergangener Zeiten mehr verpflichtet. Das waren jene strengen Regeln, welche die Avantgarde und die experimentelle Fotografie ein ums andere Mal \u00fcber den Haufen warfen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Neues Sehen als Epochenbegriff? &#8211; Vielfalt fotografischer Stile in der klassischen Moderne<\/h4>\n\n\n\n<p>Bereits in den 20er Jahren war die Vielfalt unterschiedlicher fotografischer Stile gro\u00df. Es gab sehr viele gute Fotografen, die \u2013 befl\u00fcgelt durch die schnell fortschreitende Kameratechnik \u2013 immer gr\u00f6\u00dfere M\u00f6glichkeiten hatten, einen eigenen fotografischen Stil zu entwickeln. Was sie miteinander verband, waren die Abneigung gegen pictoralistische Bearbeitungen des Filmmaterials und der Wunsch, zu neuen Ufern aufzubrechen. Der gewaltige Strom der Fotografen, der in dieser Epoche neue Wege ging, wird manchmal ebenfalls als <em>Neues Sehen<\/em> bezeichnet. Es ist das <em>Neue Sehen<\/em> im weitesten Sinn als Epochenbegriff. Der gewaltige Strom teilte sich aber und machte sich zu ganz unterschiedlichen Ufern auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit dieser Zeit wird die Vielfalt der fotografischen Stile und Handschriften immer gr\u00f6\u00dfer. Insbesondere die gro\u00dfe Vielfalt tr\u00e4gt dazu bei, dass sich die Fotografie einer umfassenden Theorie oder Kunstgeschichte bis heute weitgehend entzieht. F\u00fcr viele K\u00fcnstler liegt gerade darin der besondere Reiz der Besch\u00e4ftigung mit der Fotografie. Es f\u00fchrt aber auch immer wieder dazu, dass sehr unterschiedliche Ans\u00e4tze in einen Topf geworfen werden. Das geht beim <em>Neuen Sehen<\/em> als Epochenbegriff so weit, dass banalen Gemeinsamkeiten (z. B. gegen den <em>Pictoralismus<\/em> gewendet) mehr Bedeutung beigemessen wird, als den wesentlichen Unterschieden, die sich beispielsweise im Einsatz kontr\u00e4rer Stilmittel \u00e4u\u00dfern k\u00f6nnen (reale Perspektive versus extreme Perspektive).<\/p>\n\n\n\n<p>Will man fotografische Stile ordnen, dann kann man jenen Fotolehren folgen, die in dieser Zeit am Bauhaus und parallel im russischen Konstruktivismus entwickelt wurden. Jene Fotolehren \u2013 oder besser Fotografielehren \u2013 vereinen wissenschaftliche und k\u00fcnstlerische Elemente in einem einzigen Paradigma. Wie sich herausstellen wird, ist der K\u00fcnstleringenieur \u2013 wie Rodtschenko und Moholy-Nagy welche waren \u2013 der Held in einem solchen Paradigma. <\/p>\n\n\n\n<p>Es geht aber nicht darum, diese Fotolehren in den dogmatischen Himmel zu heben. Es geht darum zu zeigen, dass man das Problem von Kunst und Fotografie, ganz unterschiedlich aufstellen kann und dass der Fortschritt f\u00fcr alle am gr\u00f6\u00dften ist, wenn man die die verschiedenen Lehren nebeneinander stellt und versteht, wie unterschiedlich sie die Probleme aufstellen, die sie l\u00f6sen.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neues Sehen, Neue Sachlichkeit, Reine und Experimentelle Fotografie Wenn man Kunst und Fotografie analytisch betrachtet, muss man irgendwann Farbe bekennen und die fotografischen Stilrichtungen Neues Sehen, Neue Sachlichkeit, Reine und Experimentelle Fotografie gegeneinander abgrenzen, um ihre Eigenheiten zu betonen und so verst\u00e4ndlicher zu machen. 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