{"id":964,"date":"2017-04-26T12:42:24","date_gmt":"2017-04-26T10:42:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ateliersimdelta.de\/z42\/?p=964"},"modified":"2020-04-26T12:47:18","modified_gmt":"2020-04-26T10:47:18","slug":"z42-oder-das-neue-sehen-geht-weiter-das-ganz-neue-sehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ateliersimdelta.de\/z42\/z42-oder-das-neue-sehen-geht-weiter-das-ganz-neue-sehen\/","title":{"rendered":"Z42 oder das Neue Sehen geht weiter: Das Ganz Neue Sehen"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eIn jedem meiner Werke gibt es ein neues Experiment mit einer anderen Wertigkeit als das vorhergehende.\u201c<\/p><p>\u201eKunst ist Dienst am Menschen.<br>Aber die Menschen werden wei\u00df Gott wohin gef\u00fchrt.<br>Ich will die Menschen zur Kunst f\u00fchren,<br>nicht die Kunst zu ihrem F\u00fchrer werden lassen.<br>Wurde ich zu fr\u00fch oder zu sp\u00e4t geboren?<br>Kunst sollte nichts mit Politik zu tun haben\u201c<\/p><p><strong>Alexander Rodtschenko<\/strong><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das <em>Neue Sehen<\/em> war mit dem Tod von Rodtschenko und Moholy-Nagy nicht zu Ende, aber es wurde nicht mehr mit der gleichen Leidenschaft weiterverfolgt, die Alexander Rodtschenko an den Tag legte. Rodtschenko versuchte neue Formen der \u00c4sthetik, mit der Aufkl\u00e4rung und einer neu verstandenen Wahrhaftigkeit der Fotografie zu verbinden. In diesem Zusammenhang schreibt er im Jahre 1935, die Fotografie verf\u00fcge \u00fcber alle notwendigen Rechte und Vorz\u00fcge, die Kunstform der damaligen Zeit zu sein. Die Aussage Rodtschenkos hat, wenn man sie auf die heutige Zeit bezieht, nichts von ihrer Aktualit\u00e4t eingeb\u00fc\u00dft. Die extremsten Rodtschenko-Perspektiven haben, insbesondere wenn Menschen in Schr\u00e4gsichten fotografiert werden, auch nichts von ihrem avantgardistischen Charakter eingeb\u00fc\u00dft. In der Zeit des Stalinismus wirken Rodtschenkos Aussagen beim Zur\u00fcckblicken naiv. Sie in einer aufgekl\u00e4rten, demokratischen Gesellschaft f\u00fcr naiv zu halten, w\u00fcrde die M\u00f6glichkeit einer konstruktiven Kunst \u00fcberhaupt leugnen. Die Fotografie kann \u2013 gerade in einer Flut von Bildern \u2013 die Kunstform der Avantgarde der Gegenwart werden. Die Aufgabe einer solchen Avantgarde erscheint im Bewahren und Verbessern einer demokratischen und aufgekl\u00e4rten Gesellschaft einfacher, als in der Herstellung einer solchen Gesellschaft in den dunklen Zeiten des demokratischen Umbruchs.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das ganz ganz neue <em>Neue Sehen<\/em><\/h2>\n\n\n\n<p>Das <em>Neue Sehen<\/em> k\u00f6nnte auch heute auf Kreativit\u00e4t, Spontanit\u00e4t und Experiment setzen, den von Rodtschenko geforderten Wahrhaftigkeitscharakter des reproduzierenden Prozesses des Fotografierens beibehalten und die Fotografie f\u00fcr die T\u00e4tigkeit des K\u00fcnstleringenieurs \u00f6ffnen. Sie k\u00f6nnte sogar die Wirklichkeit inszenieren, wie es Jeff Wall gemacht hat. Dazu k\u00f6nnten die K\u00fcnstleringenieure mit ihrer Sozialtechnik des Fotografierens eine eigene avantgardistische Wirklichkeit schaffen, die tats\u00e4chlich in den Alltag der Menschen hinausgetragen wird und zur Aufkl\u00e4rung \u00fcber das neue Leben beitr\u00e4gt. Auf diese Art und Weise kann die Fotografie des <em>Neuen Sehens<\/em> den Menschen zwar nicht die Idealisierungen und die <em>L\u00fcgen<\/em> einer wie auch immer gearteten <em>Propaganda<\/em> ersparen, aber sie kann mit aufkl\u00e4renden Bildern dagegen halten. Wobei der Grad zwischen Propaganda und aufkl\u00e4renden Bildern schmal sein kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei ist es f\u00fcr die Aufkl\u00e4rung wichtig, den klassischen Rationalismus zu \u00fcberwinden, der um 1920 noch vorherrschte. Der klassische Rationalismus versuchte uns glauben zu machen, dass es f\u00fcr ein Problem, genau eine beste L\u00f6sung gibt. Eine solche Denkweise schlie\u00dft auch ein, dass es eine <em>richtige<\/em> Verwendung der fotografischen Mittel gibt. Auch Le Corbusier glaubte noch an den klassischen Rationalismus als er begann, das Problem des Wohnens aufzustellen. Aber das Aufstellen von Problemen erlangte eine Eigendynamik, die auch Le Corbusier erfasste. Sie f\u00fchrte zu der Erkenntnis, dass man ein und dasselbe Problem unterschiedlich aufstellen kann und dass man dann auch unterschiedliche L\u00f6sungen bekommt und dass es im Normalfall keine beste L\u00f6sung gibt. Es g\u00e4be nur dann eine beste L\u00f6sung, wenn ein Problem vollst\u00e4ndig aufgestellt w\u00e4re, sich alle \u00fcber die Kriterien einig w\u00e4ren und es zudem im L\u00f6sungsraum eine Alternative gibt, die besser ist als alle anderen. Solange es Menschen gibt, ist das ein nahezu unm\u00f6gliches Szenario.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man dort ankn\u00fcpfen will, wo Rodtschenko und Moholy-Nagy aufgeh\u00f6rt haben, dann ist von Vorteil, wenn man schon gute fotografische F\u00e4higkeiten mitbringt. Je besser man Komposition, Bildsprache, Beleuchtung, etc. bereits beherrscht, desto besser werden die Ergebnisse sein, die man erzielen kann. Man darf nicht \u00fcbersehen, dass Rodtschenko und Moholy-Nagy bereits erfolgreiche Maler waren, bevor sie mit dem Fotografieren angefangen haben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zen 42 \u2013 Lernen zu Lernen zu Lernen<\/h2>\n\n\n\n<p>Sie wollen etwas dazu lernen? Dann brechen Sie aus ihrer normalen Routine beim Fotografieren aus. Wer sich noch keinen eigenen Stil beim Fotografieren zugelegt hat, sollte zun\u00e4chst ein paar Kriterien f\u00fcr gute Bilder aus unseren Buchempfehlungen f\u00fcr eine gute Komposition ausprobieren. Wenn Sie nicht nur einen eigenen Stil entwickelt haben, sondern die F\u00e4higkeit erworben haben, den Stil verschiedener Stilrichtungen zu imitieren, k\u00f6nnen Sie ausprobieren, mit welchen Kriterien, welcher Stilrichtungen die Rodtschenko-Perspektiven besonders gut harmonieren. Das bekommen Sie nur \u00fcber viele \u00dcbungsaufnahmen heraus, denn bei jedem Motiv und jeder Aufnahme kann man andere Erfahrungen machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie keine Routine im Ausbrechen aus der Routine haben und \u00fcber wenig fotografisches Repertoire verf\u00fcgen, dann geben Sie sich die Zeit, die \u00dcbungen zu wiederholen und ihre F\u00e4higkeiten dadurch weiter zu trainieren und zu vertiefen. Die Analyse Ihrer Bilder sollte kritisch Ihre Fortschritte hinterfragen und analysieren. Achten Sie darauf, welche Kriterien sich mit den hier vorgeschlagenen harmonisch vereinen lassen. \u00dcberfordern Sie sich nicht und seien Sie ruhig ehrlich mit sich selbst. Sollten Sie f\u00fcr eine Weile nicht voran kommen, dann ist es besser, sich beispielsweise eine Weile mit der Reinen Fotografie zu befassen, die dem heutigen Mainstream n\u00e4her steht. Nach einigen Erfolgserlebnissen wird Sie die Avantgarde-Fotografie eines Alexander Rodtschenko um so mehr herausfordern. Sie hat es verdient, dass man ihr viele Anl\u00e4ufe zugesteht.<\/p>\n\n\n\n<p>Abh\u00e4ngig von Ihren Kenntnissen der Fotografie kann es sehr schnell gehen oder lange dauern bis Sie sich hier ein Bild gemacht haben. Haben Sie Routine im Erlernen neuer Stilmittel und verf\u00fcgen bereits \u00fcber ein gro\u00dfes Repertoire an verschiedenen Stilen, dann wird es Ihnen leicht fallen und Sie werden schnelle Fortschritte an sich entdecken. Trifft das nicht auf Sie zu, versuchen Sie, sich parallel mit dem Lernen auf auf verschiedenen logischen Ebenen zu befassen, wie es beispielsweise Gregory Bateson erforscht hat. Sie lernen dabei, wie man lernt, zu lernen, zu lernen. Bei diesem Lernen auf drei verschiedenen logischen Ebenen kann man sich selbst besser beobachten und bei seinen Fehlern zusehen &#8211; also eine Art Selbsterkenntnis vor Lernfortschritt. Die dritte Ebene \u2013 wenn man die Mystik der Wissenschaft vorzieht \u2013 ist den Zen-Meistern vorbehalten. Zen 42 ist der Weg des K\u00fcnstleringenieurs, die dritte Ebene zu meistern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der hintere Teil der Kamera<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Motorradfahrer gibt es das Buch <em>Die obere H\u00e4lfte des Motorrads<\/em> von Bernt Spiegel. Auf dem hinteren Buchdeckel kann man folgendes lesen: \u201eSchon Kaiser Karl V. hat sich gefragt, ob das Pferd ein Teil des Reiters sei oder der Reiter ein Teil des Pferdes. Wer wirklich reiten kann, versteht sofort was gemeint ist. Und nicht nur der Reiter versteht; die obere H\u00e4lfte ist stets die gleiche, ob sie nun reitet, Cello spielt, einen Rennwagen steuert oder in einem Achter rudert; ob sie ein Orchester dirigiert, Schreibmaschine schreibt oder einfach nur Fahrrad f\u00e4hrt. Es geht um die unglaubliche Anpassungsf\u00e4higkeit des Menschen, die solchen Werkzeuggebrauch \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich macht und die auf seiner F\u00e4higkeit beruht, neue Verhaltensprogramme zu erwerben und Automatismen aufzubauen.\u201c Wenn der Mensch fotografiert, dann ist er <em>der hintere Teil der Kamera<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Als hinterer Teil der Kamera beginnt die Arbeit im Kopf, indem Sie sich bewusst etwas vornehmen, es planen und sich den jeweiligen Ablauf im Kopf visualisieren. Am Anfang werden Sie in \u00dcbungen bewusst darauf achten m\u00fcssen, Dinge anders zu machen. Mit der Zeit und nach einigen Foto- und Analyserunden, beginnen Sie zu lernen und neue Verhaltensweisen zu automatisieren. Aber Vorsicht: Sie werden immer wieder in altes Verhalten zur\u00fcckfallen. Bleiben Sie beharrlich bei Ihren Vors\u00e4tzen und wiederholen Sie Ihre \u00dcbungen so lange, bis sie nur noch selten bis gar nicht mehr in Ihre alten Muster zur\u00fcckfallen. Auf diesem Weg korrigieren Sie Ihre bisherigen Fehler oder aber Sie erweitern Ihr Repertoire um neue positive M\u00f6glichkeiten, ohne ihre bisherigen zu verlieren. Im Idealfall lernen Sie so noch etwas dazu und bewahren sich dabei jene guten, individuellen F\u00e4higkeiten, die Sie bereits zuvor gut beherrschten.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurt Tucholsky war im Schreiben so gut, dass er in der Lage war, verschiedene Stile beim Schreiben zu entwickeln. Er schrieb \u2013 quasi mit <em>5 PS<\/em> \u2013 unter seinem eigenen Namen und unter seinen vier Pseudonymen: Peter Panter, Ignatz Wrobel, Theobald Tiger und Kaspar Hausser. 1922 informierte Tucholsky seine Leser am 24. August 1922 \u00fcber die Pseudonyme, als in der Weltb\u00fchne sein Artikel \u203aWir alle F\u00fcnf\u2039 erschien. Manche wussten es vielleicht schon fr\u00fcher, weil alle f\u00fcnf \u201eAutoren\u201c auf einem Niveau schrieben, was man in der Regel selten in einer kleinen Wochenzeitung findet. Ein sehr guter Fotograf kann sich auch verschiedene Stile zulegen, wenn er es jederzeit schafft, in sie hinein und wieder heraus zu finden. Das ist schwer, f\u00fchrt aber \u2013 wie bei guten Schauspielern \u2013 zu einem immens gro\u00dfen Repertoire.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lernen in der Gruppe<\/h2>\n\n\n\n<p>Da die Rodtschenko-Perspektiven auch heute noch eine Anmutung von Avantgard-Fotografie haben, kann es sein, dass Ihre Aufnahmen Ihren Fotofreunden auch dann nicht gefallen, wenn Sie eigentlich gut sind. Oder wenn es schlimmer kommt, gerade dann nicht gefallen, weil sie gut sind. Hier ist es wichtig, einen Kreis von Gleichgesinnten zu finden, der aufgeschlossen aber kritisch bleibt. Oder aber Sie gehen es nach Rodtschenkos Art an und versuchen es gemeinsam mit Ihrem Lebenspartner.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist nicht wichtig, dass in einer solchen Gruppe alle das gleiche Niveau haben. Aber die Gruppenmitglieder sollten sich auf Augenh\u00f6he begegnen. Ein Arbeiten auf Augenh\u00f6he schlie\u00dft Platzhirsche und ihr Verhalten aus, und Gruppen funktionieren besser, wenn die Gruppenmitglieder sich gegenseitig etwas beibringen k\u00f6nnen. Dann st\u00f6rt es auch nicht, wenn eine sechsk\u00f6pfige Gruppe aus drei Anf\u00e4ngern und drei Fortgeschrittenen besteht. Das Verh\u00e4ltnis sollte jedoch harmonisch und ausgeglichen sein. Drei Anf\u00e4nger und drei Fortgeschrittene funktioniert meines Erachtens besser als ein Anf\u00e4nger und f\u00fcnf Fortgeschrittene. Je nachdem, welches Erfahrungsniveau in Ihrer Gruppe vorhanden ist, sollten Sie sich bei den folgenden \u00dcbungen mehr oder zun\u00e4chst weniger vornehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIn jedem meiner Werke gibt es ein neues Experiment mit einer anderen Wertigkeit als das vorhergehende.\u201c \u201eKunst ist Dienst am Menschen.Aber die Menschen werden wei\u00df Gott wohin gef\u00fchrt.Ich will die Menschen zur Kunst f\u00fchren,nicht die Kunst zu ihrem F\u00fchrer werden lassen.Wurde ich zu fr\u00fch oder zu sp\u00e4t geboren?Kunst sollte nichts mit Politik zu tun haben\u201c &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.ateliersimdelta.de\/z42\/z42-oder-das-neue-sehen-geht-weiter-das-ganz-neue-sehen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eZ42 oder das Neue Sehen geht weiter: Das Ganz Neue Sehen\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[36,37],"tags":[],"class_list":["post-964","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-system-der-fotografie","category-system-der-kunst"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ateliersimdelta.de\/z42\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/964","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ateliersimdelta.de\/z42\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ateliersimdelta.de\/z42\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ateliersimdelta.de\/z42\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ateliersimdelta.de\/z42\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=964"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.ateliersimdelta.de\/z42\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/964\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":965,"href":"https:\/\/www.ateliersimdelta.de\/z42\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/964\/revisions\/965"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ateliersimdelta.de\/z42\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=964"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ateliersimdelta.de\/z42\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=964"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ateliersimdelta.de\/z42\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=964"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}