Der fotografische Blick

Rund um das Thema „Der fotografische Blick“ bieten die Ateliers im Delta verschiedenen lehrreiche Formate für Fotografen an, die ihren Stil und ihr Repertoire weiterentwickeln wollen.

Formate

Walk Fotografie

Wir organisieren seit dem Jahr 2014 jedes Jahr mehrere Walks. Eine Beschreibung der Walks finden sie auf Zen42. Die Walks findet man als Veranstaltungen der Ateliers im Delta auf facebook.

Gruppentraining

Für kleine Gruppen bis 5 Personen bieten wir ein fotografisches Gruppentraining an. Es wird auf die Bedürfnisse der Gruppe abgestimmt und beginnt immer mit einer Planung in unseren Atelierräumen. Die Planung legt die Ziele der Gruppe und die Maßnahmen (gemeinsames Fotografieren, Hausaufgaben, Bildanalyse, etc.) sowie den entsprechenden Zeitplan fest.

Einzeltraining

Wir bieten ein fotografisches Einzeltraining an, das auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Es beginnt – wie das Einzeltraining –  immer mit einer Planung in unseren Atelierräumen. Die Planung legt ihre Ziele und die Einzelmaßnahmen (gemeinsames Fotografieren, Hausaufgaben, Bildanalyse, etc.) sowie den entsprechenden Zeitplan fest.

Die Notwendigkeit der fotografischen Gestaltung

Konzepte für die fotographische Gestaltung sind für mich untrennbar mit dem Namen Andreas Feininger verbunden, wenn es um die hohe Schule der Fotografie oder um die ganz große Fotolehre geht. Feininger fasst inbesondere die fotografische Leistung ins Auge und zeigt einige Wege auf, wie man die Fotografie selbst zur Kunst entwickeln kann. Seit vielen Jahren hat aber auch die Kunst die Fotografie entdeckt und nutzt das Medium Fotografie um Kunstprojekte umzusetzen. Bei solchen Kunstprojekten können ganz andere Zugänge zur Fotografie entstehen, welche die klassischen Kunstform eines Andreas Feininger nicht im Blick hatte. Bei solchen Projekten ist es nützlich, neben der fotografischen Leistung auch die künstlerische Leistung zu sehen und zu betrachten. Die Formate „Der fotografische Blick“ legen den Schwerpunkt auf die fotografische Gestaltung.

Feininger hat deutlich auf die Notwendigkeit der Gestaltung hingewiesen und klar gemacht, dass es die richtige Darstellung nicht gibt. Bestenfalls kann man in Gute und weniger Gute relativ zu einem gesetzten oder vorgegebenen Darstellungszweck einteilen. So ist Fotographieren einerseits leicht, weil jedes Kind den Auslöser betätigen kann, und andererseits schwer, weil es oft nur sehr wenig gute unter vielen Aufnahmen zu einem aufgenommenen Motiv gibt. So kann man sagen, dass die fotografische Gestaltung notwendig ist, aber dass keine Notwendigkeit beschreibt, wie die Gestaltung zu geschehen hat.

Die Möglichkeit der künstlerischen Gestaltung

Es gibt keine Notwendigkeit aber die Möglichkeit zur künstlerischen Gestaltung in der Fotografie. Das Spektrum reicht von Kunstprojekten, die das Medium Fotografie verwenden bis zur hohen fotografischen Kunst der Meister der (ästhetischen) Fotografie. Dabei gelingt es den Meistern oft eine eigene Ästhetik zu entwickeln, die Anfangs nicht jedem gefällt.

Lektüre

Andreas Feininger: Die hohe Schule der Fotographie und Grosse Fotolehre.

Wer nur ein Buch besitzen will, der kaufe „Die hohe Schule der Fotographie“. Moderne Digitalfotographen wird es bei den günstigen Preisen leicht fallen, über jene Teile, die sich auf die analoge Fotographie beziehen, hinwegzusehen.

Ernst A. Weber: Sehen, Gestalten und Fotographieren.

Ein moderner Klassiker für Leute mit analytischem Verstand und einem Hang zu systematischen Ansätzen. Ein überaus empfehlenswertes Buch!

Links zur Bildgestaltung

Petteri Sulonens: Petteri’s Pontifications

Zeichnen Lernen/Stefanie Nölle: Gestaltungsgesetze

Links zur Bildanalyse

Roland Vögtli : Ah-Bah!

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